Was macht eine gute Yogalehrerin aus?

 

Ein guter Yogaunterricht ist wie eine Bergwanderung aufgebaut. Langsam ankommen, aufwärmen, Sonnengruß,  Asanas, Steigerung bis zur Peak- Asana, und dann der Abstieg: mit Umkehrpositionen, runterkommen, den Puls und die Atmung ruhiger werden lassen bis Savasana, der Endentspannung. Man kann seine Praxis einem höheren Zweck widmen, einer Intention oder einer Person.

Mir ist es wichtig, dass die Asanas präzise angeleitet werden. Ich finde es hilfreich, wenn die Yogalehrerin die Schüler durch sanfte Berührungen ausbessert. Sie sollte auf die Bedürfnisse der Gruppe eingehen: Körperliche Schwächen wie Knie/ Rücken/ Nacken Probleme sollten vor der Einheit besprochen und Varianten für Asanas angeboten werden.  Sie sollte auf die Menschen eingehen, sich in sie hineinversetzten können. Die Yogalehrerin sollte in sich ruhend und zugleich aktiv sein. Sie sollte die Asanas kurz und knackig ansagen, sowohl ihren Sanskritnamen als auch die anatomische Ausrichtung nennen können.

Ein guter Yogaunterricht sollte fordernd sein, die Lebensenergie Prana fördern. Gern den Schüler zum Schwitzen bringen, aber nicht überfordern. Deshalb sollte die Yogalehrerin ihre Schüler gut beobachten, immer wieder auch die Zwischenentspannung (Position des Kindes) als Option anbieten.